Freiheit ist der Grundgedanke des Liberalismus. Der aber hat in Deutschland wenig Freunde. Warum bloß? Weil das immer schon so war? Weil es ein deutsches Phänomen ist, dieses Fremdeln mit dem Freiheitsgedanken, das Ludwig Mises 1927 sagen ließ: „Der Hass gegen den Liberalismus ist das Einzige, in dem sich die Deutschen einig sind“? Weil man hierzulande einen „gefühlsbetonten Antikapitalismus“ pflegt, der immer auch ein „unreflektierter Antiliberalismus“ sei, wie der erste deutsche Bundespräsident Theodor Heuss erkannte? Weil man in deutschen Landen das Gemeinwohl stets höher schätzte als den Egoismus, den man dem individuellen Freiheitsstreben unterstellte? Oder weil bei uns Sklavenmentalität herrscht, womit wir bei einer anderen großen Liberalen wären, bei Marie von Ebner-Eschenbach: „Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit“, sagte die.Quelle http://cora-stephan.blogspot.co.at/2013/04/gluckliche-sklaven.html (meine Hervorhebung)
Donnerstag, 18. April 2013
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